Zum Tag des Gedenkens am 27. Januar hat der Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow einen Podcast veröffentlicht: „Verfolgung und Widerstand 1933-1945.“
Hintergrund
Die Berliner Journalistin Ruth Andreas-Friedrich gehörte zur Widerstandsgruppe mit dem Decknamen „Onkel Emil“. Auszüge aus ihren Tagebüchern und Briefen (und aus weiteren Dokumenten von Personen des Widerstands) lesen Schülerinnen und Schüler der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ Dorf Mecklenburg im Podcast „Verfolgung und Widerstand 1933-1945“.
Der Podcast ist ein gemeinsames Projekt der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium Dorf Mecklenburg, dem Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow und der Sophie-Medienwerkstatt.
Das Teehaus

Das Teehaus in Klein Trebbow ist kein zufälliger Ort für die Lesung und Ausstellung. Hier, in beschaulicher Abgeschiedenheit, traf sich von der Schulenburg zu Ostern 1944 mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu konspirativen Gesprächen über einen Angriff auf Hitler. Nach dem gescheiterten Attentat begannen im August 1944 die Prozesse vor dem sogenannten Volksgerichtshof. Fritz-Dietlof von der Schulenburg wurde am 10. August 1944 zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Der Förderverein

Der Förderverein „Denkstätte Teehaus Trebbow“ wurde 2004 gegründet. Ziele sind die Auseinandersetzung mit Diktaturen und die Stärkung von Zivilcourage und Bürgergesellschaft. Dazu gehören neben Ausstellungen auch Medienprojekte mit Schulen. Die Podcast-Reihe zum Thema Widerstand in Mecklenburg in Kooperation mit der „Tisa-von-der-Schulenburg-Schule“ Dorf Mecklenburg wurde 2024 mit dem Medienkompetenzpreis M-V ausgezeichnet. Mehr Infos unter teehaus-trebbow.de.
Lesetipp: Verschwörung im Teehaus

20. Juli 1944. Es ist der Tag, an dem Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Hitler im Führerbunker in Ostpreußen zu töten. Bei den Vorbereitungen für das Attentat spielte auch ein Teepavillon in Klein Trebbow eine Rolle. Weiterlesen…