Eine Geschichte ohne Ende?

Vom / LpB

Aus der Einladung. Eine Veranstaltung der LpB MV.

Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende? Am 4. Juni liest Sebastian Voigt in Schwerin aus seinem gleichnamigen Buch. Los geht’s am nächsten Dienstag um 17 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus. Der Eintritt ist frei.

Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel und der darauffolgende Krieg in Gaza haben die Situation im Nahen Osten und den Judenhass weltweit verschärft. Die Anschläge in Brüssel und Paris, der Synagogenanschlag in Halle, die aggressive Gewalt gegen alles Jüdische in der islamischen Welt und die antisemitischen Ausschreitungen in Europa, nicht zuletzt in Deutschland, sind weitere Beispiele der letzten Jahre dafür.

Der Judenhass ist alt, groß, stark und geht oft von der Mitte der Gesellschaft aus. Der Hass beginnt vor 2500 Jahren. Der christliche Antijudaismus und der Ausschluss der Juden im Mittelalter spitzen sich zu mit dem bürgerlich-politischen Antisemitismus im 18. und 19. Jahrhundert. Er kulminiert ideologisch in der Wannseekonferenz, wird mörderisch in Auschwitz.

Der Historiker Sebastian Voigt entwickelt mit diesem Buch eine dichte Geschichte des Judenhasses und verbindet sie mit einem leidenschaftlichen Aufruf zum couragierten Widerstand gegen den heutigen Antisemitismus.

Dr. Sebastian Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin, sowie Fellow am Institut für soziale Bewegungen in Bochum. Er unterrichtet zudem als Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr in München und der Ruhr-Universität Bochum. Er hat u.a. in der TAZ, dem Tagesspiegel, der Jerusalem Post und der Jungle World publiziert.

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