Am 1. Oktober starten zeitlupe, RAA MV e.V. und die Stadt Neubrandenburg eine Aufräumaktion auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Waldbau. Los geht’s um 10 Uhr. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen. Höhepunkt des Tages ist die Installation eines Kunstwerks.
Der Tag dient einerseits dazu, das Gelände begehbar zu machen, die Wege zu säubern und neue Wege freizulegen. „Zum anderen wollen wir eine Namenstropfen-Installation der Künstlerin Imke Rust errichten, welche an die Personen, die Namen und die Biographien von bekannten KZ-Insassinnen des Waldbaulagers erinnert und diese visualisiert“, heißt es in einer Mitteilung. „Namensdaten und biographische Daten wurden in langer Kleinstarbeit teilweise aufwendig recherchiert und finden auf diesem Weg den Weg zurück in die Gesellschaft und in eine interessierte Öffentlichkeit. “
Tagesablauf
10 Uhr Start
12 Uhr Mittagsimbiss
Anschließend Führung übers Gelände
15 Uhr Kaffee und Kuchen
Anschließend Führung übers Gelände
18 Uhr Ende
Bitte mitbringen
- Festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe
- Werkzeug nach Absprache
- Anmeldung, Anfahrt und weitere Informationen unter:
0395 555-1305 | bianka.buelow@neubrandenburg.de
Hintergrund
Von den insgesamt mehr als 7.000 Frauen und Mädchen, die als KZ-Häftlinge nach Neubrandenburg verschleppt wurden, sind dank Forschungen des Stadtarchivs und des RAA-Projekts zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung mittlerweile rund 1.500 Namen bekannt. Hinter jedem Namen steht ein persönliches Schicksal.