Wahlhelfer

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In Mecklenburg-Vorpommern fehlen gute neun Wochen vor der Kommunal- und Europawahl noch immer zahlreiche Wahlhelfer. Selbst die zwei größten Städte des Landes haben bisher noch nicht ausreichend Freiwillige gefunden, Schwerin hat 581 von 700 Stellen in den Wahlvorständen besetzt (83%), Rostock 1.100 von 1.900 (57,9%).

Dabei ist Wahlhelfer sein gar nicht so schwer. Wahlhelfer und Wahlhelferinnen bilden den Wahlvorstand. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Wahl ordnungsgemäß abläuft. Das bedeutet, für Ruhe und Ordnung im Wahlraum zu sorgen, an Hand des Wählerverzeichnisses zu überprüfen, dass die erschienenen Wähler tatsächlich wählen dürfen, die Wähler und die Stimmen zählen, das vorläufige Wahlergebnis im Wahlbezirk ermitteln und feststellen. Darüber wird Protokoll geführt, damit das Wahlgeschehen später noch überprüfbar ist.

Die Wahlvorstände müssen bereits vor Öffnung der Wahllokale um 8:00 Uhr Vorbereitungen treffen. Bis 18:00 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Danach folgt die Auszählung. Diese kann – je nach Umfang der Wahl – einige Stunden dauern.

Wahlhelfer werden ist noch leichter. Sie sollten selbst wahlberechtigt in dem Wahlbezirk sein, in dem Sie eingesetzt werden möchten, und dürfen selbst nicht zur Wahl stehen. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich einfach bei seiner Gemeinde melden.

Eine Liste der Kreiswahlleiter findet man bei der Landeswahlleiterin: https://www.laiv-mv.de/Wahlen/Kreiswahlleitungen/

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