
Wie lebte es sich in einer Mangelwirtschaft, die trotzdem viel Raum für Optimismus hatte? Am 23. September liest Peggy Mädler im Stadtteilbüro Lichtenhagen aus ihrem Buch „Selbstregulierung des Herzens“.
Lesung & Gespräch
Mittwoch, 23. September, 16 Uhr
Peggy Mädler
„Selbstregulierung des Herzens“
Moderation: Dr. Steffi Brüning (Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV)
Stadtteilbüro Lichtenhagen
Lichtenhäger Brink 10
18109 Rostock-Lichtenhagen
Eintritt: Spende
Hintergrund
Peggy Mädler zeichnet ein weites Panorama des Lebens in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland, das in die 1960er zurückreicht und von dort fast bis in die Gegenwart. Im Zentrum: die Künstlerin Mona und Georg, der hofft, seinen Staat mithilfe von ersten Computern und Kybernetik vorwärtszubringen. Um sie herum entfaltet sich ein reiches Ensemble an Figuren. Alle treffen sich in einem Dorf in der Nähe von Wandlitz, wo seltsame geheime Bautätigkeiten beginnen, wie es sie wohl nur in der DDR geben konnte. Mit Alltagskenntnis und Sprachgefühl schreibt Peggy Mädler über eine Zeit zwischen Halt und Auflösung – über Nähe und Entfremdung, Anpassung und Beharrungsvermögen.
Die Autorin

Peggy Mädler, 1976 in Dresden geboren, hat Theater-, Kultur- und Erziehungswissenschaft studiert und in Kulturwissenschaften promoviert und ist freie Autorin und Dramaturgin. Zuletzt veröffentlichte sie gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann den Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“.
Die Ausstellung
Die Lesung begleitet die Ausstellung Die Partei hat immer Recht. Die SED im Alltag der DDR der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Stefan Wolle. Eine Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV und Literaturhaus Rostock
