Für Freiheit und Republik!

Teehaus Trebbow. Foto: Kuska

„Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924-1933. Für Freiheit und Republik!“ Am Sonntag endet die Ausstellung in der Denkstätte Teehaus Trebbow.


Hintergrund

Die Ausstellung wird seit Mai 2026 in Kooperation mit der Landesgruppe Mecklenburg des Reichsbanners. Bund aktiver Demokraten e.V. gezeigt. Schwerpunkte sind die Auseinandersetzungen um die Stärkung der Weimarer Republik in den Jahren 1924 bis 1933 sowie einzelne Personen des Reichsbanners bzw. ab 1930 der Eisernen Front wie Albert Schulz, Willy Jesse und Alfred Starosson aus Rostock, die sich im damaligen Gau Mecklenburg-Lübeck für die Demokratie eingesetzt haben. 1933 wurde das Reichsbanner durch das NS-Regime verboten. Viele ehemalige Mitglieder engagierten sich aber weiterhin im Widerstand gegen die Hitler-Diktatur. Kontakte gab es auch zum Kreisauer Kreis und zu den Vertretern des 20. Juli 1944, u.a. zu Dr. Julius Leber.

Am 25. Oktober ab 14 Uhr besteht letztmalig die Möglichkeit, die Ausstellung im Teehaus Klein Trebbow zu besichtigen. Nach der Begrüßung um 15 Uhr durch Ramona Ramsenthaler, Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow e.V., und Dr. Olaf Schulz-Gardyan, Albert-Schulz-Stiftung Rostock, findet anschließend im Dorfzentrum, Schmiedestraße 2, das Teehausgespräch statt. Thema: Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold damals und heute im Einsatz für die Demokratie.

Gäste sind: Dr. Olaf Schulz-Gardyan, Albert-Schulz-Stiftung Rostock, Enkel des Vorsitzenden des Reichsbanners im Gau Mecklenburg-Lübeck und sozialdemokratischen Widerstandskämpfers Albert Schulz, Dr. Stefan Heinz, Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, und Markus Rittner, Landesgruppe Mecklenburg des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Bund aktiver Demokraten. Es moderiert Christoph Wunnicke, Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow.

Anmeldung bitte per E-Mail an: info@teehaus-trebbow.de