„Zwei, drei blaue Augen“

Victor Schefé. Foto: Dorothea Tuch / Der Buchtitel: „Zwei, drei blaue Augen“

Tassilo, jung und verliebt in Musik und Männer, will raus aus der Rostocker Platte und rein in die Freiheit West-Berlins. „Zwei, drei blaue Augen“: Am Mittwoch liest Victor Schefé in Rostock aus seinem Romandebüt.


Die Lesung

Victor Schefé
„Zwei, drei blaue Augen“
Lesung & Gespräch
Moderation: Dr. Steffi Brüning (Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV)

Mittwoch 16. September | 19 Uhr
Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Vvk. 8 € zzgl. Gebühr (mvticket.de/Pressezentrum); Abendkasse: 10 €
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA
Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de


Hintergrund

Victor Schefé, Schauspieler, Regisseur und Produzent, wurde 1967 in Rostock geboren und ist 1986 nach West-Berlin ausgereist. „Zwei, drei blaue Augen“ ist sein Romandebüt.

Der Roman

Schwankend zwischen Verzweiflung und Euphorie plant Tassilo seinen Ausbruch. Denn auch zu Hause scheint er nicht mehr sicher zu sein: „Mutter sagt, sie wird alles dafür tun, dass mein Vorhaben nie aufgeht. Ihre Kriegserklärung ist klipp und klar – nicht nur als Mutter, auch als Genossin.“ Es gleicht einem Wunder, doch 1986, mit gerade einmal 19 Jahren, kommt der Suchende und Strauchelnde mit den blauen Augen am Bahnhof Zoo an. Drei Jahre später fällt die Mauer, und er macht eine Entdeckung, die sein ganzes Leben verändert. Aus Briefen, Tagebucheinträgen, Kindheitserinnerungen und Stasi-Akten formt Victor Schefé einen Roman, der vor Energie leuchtet.


Die Ausstellung

Eine Begleitveranstaltung der Ausstellung Die Partei hat immer Recht. Die SED im Alltag der DDR der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Stefan Wolle. Eine Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock/LpB MV und Literaturhaus Rostock