Gedenken neu denken

Susanne Siegert. Foto: Ina Lebedjew / Buch: Piper

Wie historische Themen und Diktaturgeschichte für junge Generationen zugänglich, empathisch und digital aufbereitet werden können. Am 24. September liest Susanne Siegert im Dokumentationszentrum Schwerin aus ihrem Buch „Gedenken neu denken“.


Beschreibung

„Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.“ www.piper.de


Autorin

Foto von Susanne Siegert
Susanne Siegert. Foto: Ina Lebedjew

Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Siegert lebt in Leipzig.


Lesung

Gedenken neu denken
24. September 2026, 18:30 Uhr
Dokumentationszentrum
Obotritenring 106
19053 Schwerin

Der Eintritt ist frei.