Schwerin im Wandel

Das Gelände des ehemaligen KIW „Vorwärts“. Quelle: Flyer zur Veranstaltung

Das heutige Schwerin ist vor allem als Landeshauptstadt und als UNESCO-Welterbestätte bekannt. Doch war die Stadt während der Zeit der DDR ein durchaus wichtiges Industriezentrum. Ein Beispiel der Transformation ist das Gelände des ehemaligen KIW „Vorwärts“. Schwerin im Wandel: der Vortrag am 2. September mit Archivleiter Dr. Bernd Kasten.


Hintergrund

Das Schweriner Kraftfahrzeuginstandsetzungswerk (KIW) war einst der größte Werkstattbetrieb seiner Art in der DDR und galt als sozialistischer Musterbetrieb. Ein Betrieb also, der nicht nur aufgrund seiner Größe ein wichtiger Arbeitgeber für die Stadt und die Region war, sondern aufgrund seiner Symbolwirkung ein wichtiges Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs in Schwerin.

Von dieser einstigen Bedeutung blieb nach der Deutschen Einheit nicht viel übrig. Die Transformation hinterließ in Schwerin zahlreiche Spuren mit vielen positiven, aber auch negativen Entwicklungen und Projekten. Auch das Gelände des ehemaligen KIW wurde zur Ruine und blieb es bis heute. Neue Ideen könnten dies ändern und zeigen: Auch fast 36 Jahre nach der Deutschen
Einheit ist die Transformation in Schwerin nicht abgeschlossen und nach wie vor aktuell.

Veranstaltung

Schwerin im Wandel – von der Industriestadt zum Verwaltungssitz:
Das Gelände des ehemaligen KIW „Vorwärts“ als Beispiel der Transformation

Vortrag am 2. September, 18 Uhr bis ca. 19:30 Uhr mit Dr. Bernd Kasten, Archivleiter der Landeshauptstadt Schwerin, in der Akademie Schwerin, Mecklenburgstr. 59, 19053 Schwerin, 1. OG

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten:
Mail: sekretariat@akademie-schwerin.de
Telefon: 0385 555 7090

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe: Umbruch und Wandel. Weitere Informationen unter: akademie-schwerin.de