„Die Nazis waren ja nicht einfach weg. Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945.“ Die Ausstellung im Dokumentationszentrum Prora wird am 6. August eröffnet.
Ausstellung
Am Ende des Zweiten Weltkriegs lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.
Perspektive von Kindern und Jugendlichen
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Die Ausstellung wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Sie greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf und thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer, aber auch deren Nachkommen.
Eröffnung
„Die Nazis waren ja nicht einfach weg. Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“
Wann? 6.8.2026, 17-19 Uhr
Wo? Dokumentationszentrum Prora, Dritte Straße 4, 18609 Binz, Ortsteil Prora
Bei der Eröffnung hält Kurator Dr. Mathias Rösch den Einführungsvortrag.
Die Ausstellung ist bis 3. Januar 2027 im Dokumentationszentrum Prora zu sehen.

