
Neuer Bürgermeister in Lübz: Mit 57,8 Prozent der Stimmen geht Alexander Leetz als Sieger aus der Stichwahl hervor. Amtsinhaberin Astrid Becker kam am Sonntag auf 42,2 Prozent. Unser Ergebnisdienst.
Aktuell
Die Stichwahl in Lübz ist entschieden: CDU-Kandidat und Herausforderer Alexander Leetz hat sich gegen Astrid Becker (Die Linke/mit Unterstützung der SPD) durchgesetzt: 57,8 Prozent zu 42,2 Prozent bei der Stichwahl am 21. Juni. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 48,8 Prozent und damit knapp unter der Quote der ersten Wahlrunde.
Vor 14 Tagen hatte Leetz 38,5 Prozent erhalten und Becker 30,9 Prozent. Die beiden anderen Kandidaten – Einzelbewerber Sebastian Krohn und David Brose („Wir leben Demokratie“) – erzielten 26,7 Prozent bzw. 3,8 Prozent. Wahlbeteiligung am 7. Juni: 52,9 Prozent.

Das Amt des Bürgermeisters von Lübz ist eine hauptamtliche Tätigkeit. Die Amtszeit beträgt sieben Jahre (s.u.). Das Stadtoberhaupt leitet gleichzeitig auch die Verwaltung des Amtes Eldenburg Lübz.
Amtsbeginn

… für den Wahlsieger ist der 1. Oktober 2026. So steht es in der Stellenausschreibung.
Haupt- oder ehrenamtlich?
Bürgermeister/in von Lübz zu sein, ist eine hauptamtliche Aufgabe. Ob ein Bürgermeister bzw. eine Bürgermeisterin ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig ist, hängt vom Status der Kommune ab. Vereinfacht gesagt bedeutet das: In Städten oder Gemeinden, die mindestens 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben, arbeiten Bürgermeister/innen hauptamtlich.
Unterschiede zeigen sich auch in der Amtszeit: Ehrenamtliche Bürgermeister/innen werden für fünf Jahre gewählt – und zwar immer zum selben Zeitpunkt wie die Gemeindevertretungen. Abweichungen davon gibt es nur, wenn ein Amtsinhaber zurücktritt oder stirbt: Dann wird außerplanmäßig neu gewählt. Hauptamtliche Bürgermeister/innen werden für mindestens sieben und höchstens neun Jahre gewählt. Die genaue Dauer regeln die Kommunen über ihre Hauptsatzung.
