Was kann ich sagen?

Aus dem Flyer zur Podiumsdiskussion

„Das Neutralitätsgebot: Gesellschaftliche Verpflichtung oder Maulkorb für Demokraten?“ Die Volkshochschule Mecklenburgische Seenplatte gibt diesem Streitthema ein Podium. Wann? 24. Juni, 17 Uhr. Wo? Kino Latücht in Neubrandenburg. Der Eintritt ist frei.


Podium

Auf dem Podium diskutieren Prof.in Dr. Christine Krüger (Professorin für Sozialwissenschaften an der Hochschule Neubrandenburg) und Prof. Dr. Friedhelm Hufen (Professor für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Mainz) mit Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Thema

In Zeiten vielfältiger Krisen, zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Populismus werden mit dem Schlagwort „Neutralitätsgebot“ all diejenigen verunsichert, die sich der Wahrung und Vermittlung demokratischer Grundwerte verpflichtet fühlen. Das sogenannte Neutralitätsgebot soll die vom Grundgesetz garantierte Chancengleichheit der Parteien im politischen Wettbewerb sicherstellen. Immer häufiger wird dieses Gebot jedoch instrumentalisiert, um von zivilgesellschaftlichen Akteur/innen, aber auch von Lehrkräften eine „neutrale“ Haltung einzufordern – auch dort, wo es um von unserer Verfassung verbriefte Grund- und Menschenrechte geht. Die Betroffenen – oft in gemeinnützigen Vereinen sozial Engagierte ohne besondere Expertise im Verfassungs- und Verwaltungsrecht – reagieren dementsprechend mit Verunsicherung.

Was kann ich sagen? Was darf ich nicht sagen? Was muss ich vielleicht sogar sagen?


Termin

Auf Grund beschränkter Sitzplatzanzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Anmelden können Sie sich bis 22. Juni über: www.vhs-mse.de

Die Veranstaltung ist gemäß Lehrkräftebildungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern § 2 Abs. 5 Nr. 4 als Lehrkräftefortbildung anerkannt.