
„Wahlkämpfe und politische Gewalt in Mecklenburg 1930-1933.“ So heißt der Vortrag von Dr. Bernd Kasten, Leiter des Schweriner Stadtarchivs, am 12. Juni im Dorfzentrum Klein Trebbow.
Hintergrund
In seinem Vortrag wird Dr. Bernd Kasten Einblicke geben in die politisch aufgeladene Atmosphäre jener Jahre. Der Niedergang der Demokratie in Mecklenburg war seit 1930 von einem immer heftigeren Anstieg der politischen Gewalt begleitet. Hatten die Parteien bis dahin auf die Kraft ihrer Argumente vertraut und auch ihre politischen Gegner zu Wort kommen lassen, so schlugen die Nationalsozialisten hier einen ganz anderen Kurs ein.
Im Wahlkampf wurde nicht mehr miteinander geredet, sondern – soweit es die NSDAP anging – vor allem gebrüllt, geschlagen und geschossen. Saalschlachten, Überfälle und Schlägereien prägten das politische Klima auch in Mecklenburg. Unter anderem endeten Konflikte in Grevesmühlen, Hagenow und Güstrow für Mitglieder des Reichsbanners bzw. der Eisernen Front, die sich für die Sicherung der Weimarer Republik einsetzten, tödlich. Die NSDAP setzte zunehmend auf Gewalt, um ihre politischen Ziele durchzusetzen.

„Wahlkämpfe und politische Gewalt in Mecklenburg 1930-1933“
Freitag, 12. Juni, 18 Uhr
Dorfzentrum Klein Trebbow, Schmiedestraße 2
Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bis 10. Juni: info@teehaus-trebbow.de
Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm im Rahmen der Sonderausstellung
„Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die
Demokratie in Mecklenburg 1924 bis 1933“.
Hinweis
Da die Straße K 46 zwischen der B 106 und dem Ortseingang Klein Trebbow gesperrt ist, muss sie Anreise von Schwerin über Warnitz-Pingelshagen-Groß Trebbow über die L03 erfolgen oder von Wismar über Alt Meteln-Böken-Groß Trebbow.
Nutzen Sie bitte die Parkplätze am Dorfzentrum, Schmiedestr. 2, am Buswendeplatz vor der Seestr. 55 und am Kindergarten, Seestr. 69, 19069 Klein Trebbow.