
Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa. Der Vortrag inklusive Diskussionsrunde am 4. Juni in Ramin. Der Eintritt ist frei.
Hintergrund
Was passiert, wenn demokratisch gewählte Regierungen beginnen, die Grundlagen von Rechtsstaat und Demokratie zu verschieben? Diese Frage ist längst Realität – in den USA, in Europa, hier besonders deutlich in Polen. Seit dem Regierungswechsel 2023 steht das Land vor der schwierigen Aufgabe, den Rechtsstaat wiederherzustellen. Zugleich ist Polen ein zentraler Akteur für die Sicherheit Europas. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen und Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen stellen das Land vor grundlegende strategische Entscheidungen: Welche Rolle werden die USA künftig spielen? Wie wichtig wird Europa für Polens Sicherheit? Und was heißt das für Deutschland als Nachbar, EU-Partner und Verbündeten an der Nato-Ostflanke?
Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa
Ort: Gutshaus Ramin (Dorfstraße 41, 17321 Ramin)
4. Juni, Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei, Imbiss inklusive
Referenten
Kai-Olaf Lang, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Experte für Mittel- und Osteuropa sowie deutsch-polnische Beziehungen.
Inga Iwasiów, Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Publizistin aus Stettin, zählt zu den prägenden intellektuellen Stimmen Polens. Sie verbindet akademische Arbeit mit gesellschaftspolitischem Engagement und wurde im Umfeld des Strajk Kobiet zu einer wichtigen Stimme für Frauenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – insbesondere während der Regierungszeit von Prawo i Sprawiedliwość.
Im Gespräch analysieren sie die Lage Polens nach dem Regierungswechsel. Diskutieren Sie mit – über Demokratie, Sicherheit und Europas Zukunft.
Alle Beiträge werden simultan jeweils in deutsche und polnische Sprache übersetzt.
