
„Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach.“ Die Outdoor-Ausstellung ist bis 28. Mai in Rostock zu sehen. Hier unsere Bilder.
Bilder














Hintergrund
Die Ausstellung würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Im NS-Staat wurden sie als Jüdinnen und Juden ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.
Vorgestellt werden die Biografien des Fußballpioniers Walther Bensemann, der zehnfachen Deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, des Fußballnationalspielers Julius Hirsch, des israelischen, später deutschen Basketball-Nationaltrainers Ralph Klein, der Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, des Schachweltmeisters Emanuel Lasker, des Meisterboxers Erich Seelig, der Deutschen Tennismeisterin Nelly Neppach, der deutschen Speerwurfmeisterin Martha Jacob, der Leichtathletin Gretel Bergmann, des Turnolympiasiegers Alfred und Gustav Felix Flatow, der Europameister im Gewichtheben bzw. im Ringen Julius und Hermann Baruch, des Eishockeyspielers Rudi Ball und des deutschen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs.
Die Ausstellung bietet mit der Schwimmerin Sarah Poewe aber auch einen Ausblick und stellt eine wichtige Verbindung zur Gegenwart her. Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges für Deutschland eine olympische Bronze-Medaille 2004 in Athen.
Ausstellung

Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Die Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. kann bis 28. Mai auf dem Vorplatz des Kröpeliner Tores in Rostock besichtigt werden.
Förderer
