
Der Schülerwettbewerb und die Schülerbegegnung: Zur Erinnerung an den Mauerfall und die Grenzöffnung am 9. November 1989 treffen sich Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in Schlagsdorf, um gemeinsam die Vergangenheit zu befragen, Arbeitsergebnisse zu einem Thema vorzustellen und über Gegenwartsbezüge der
Vergangenheit zu diskutieren. Thema 2026: Denkmäler und Erinnerungszeichen.
Das Thema
36 Jahre nach der deutschen Einheit gibt es über die gesamte Bundesrepublik verteilt in vielen Dörfern und Städten Denkmäler und Erinnerungszeichen, die die Teilung und Einheit Deutschlands thematisieren. Manche dieser Denkmäler sind unscheinbar und kaum bekannt, andere Denkmäler haben einen prominenten Platz in der Erinnerungskultur.
Begebt euch auf Spurensuche nach Denkmälern zur deutschen Teilung und Einheit in
eurer Region, erforscht ihre Geschichte und werdet kreativ.

Der Wettbewerb
Schülerinnen und Schüler (9. bis 12./13. Klasse) aller Schulformen sind aufgerufen, sich am Schülerwettbewerb zu beteiligen und Beiträge einzureichen. Die Beiträge können im Klassenverband, in Kleingruppen oder als Einzelarbeit erstellt werden.
Die besten Beiträge werden von einer Fachjury mit einem Preis ausgezeichnet. Es gibt einen Preis für Gemeinschaftsschulen/Regionale Schulen und einen Preis für Gymnasien.
Die Kriterien für die Bewertung der Beiträge durch die Fachjury umfassen die inhaltliche Qualität, die Rechercheleistung und die Art der Darstellung des Beitrags. Format der Beiträge: Ihr seid frei in der Wahl des Formates für euren Beitrag. Ihr könnt euren Beitrag in ein Format packen, das euch Spaß macht und bei den Zuhörenden und Betrachtern Neugier weckt: Geschichten schreiben, einen Comic
zeichnen, einen Podcast aufnehmen, einen Film drehen, ein Plakat gestalten etc. Zu jedem Beitrag gehört eine Projektbeschreibung (siehe unten).
Einsendeschluss
…ist der 9. November 2026. Einsendungen sind unter folgendem Link möglich:
Passwort: DeutscheTeilung
Der Veranstaltungsort
Die Gemeinde Schlagsdorf lag zwischen 1952 und 1989 im DDR-Grenzsperrgebiet, wenige Meter von der Grenzlinie entfernt. Seit 1999 arbeitet im Dorf das Grenzhus, Informationszentrum innerdeutsche Grenze. Es hat sich zu einem überregionalen Lern- und Begegnungsort entwickelt. An diesem Ort lässt
sich nicht nur die Geschichte der deutschen Teilung verstehen, sondern auch über die Perspektiven der deutschen Einigung in einem zusammenwachsenden Europa debattieren.

Vorlage für die Projektbeschreibung
Hier geht’s zum Download

