Die Fotos zur Memorial-Ausstellung

Foto: Wiebke Marcinkowski

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete und in Russland inzwischen verbotene Menschenrechtsorganisation Memorial. Ihrem Wirken widmet sich die Ausstellung „Das andere Russland. Memorial: 35 Jahre Kampf um historische Wahrheit und Demokratie“ im Dokumentationszentrum in Schwerin.


Fotos

Fotos: Wiebke Marcinkowski

Hintergrund

Die Ausstellung „Das andere Russland. Memorial: 35 Jahre Kampf um historische Wahrheit und Demokratie“ im Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland (Obotritenring 106 • 19053 Schwerin). Auf Initiative der Heinrich-Böll-Stiftung MV, des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Landeszentrale für politische Bildung MV macht die Ausstellung erstmals Station in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ausstellung von Zukunft Memorial stellt schlaglichtartig die Geschichte der Menschenrechtsverletzungen und das Engagement der Organisation für ein demokratisches Russland in der Zeit von 1989 bis heute vor. Und sie gibt Einblick in die bedrohten Sammlungen von Memorial: Unter den Original-Gegenständen von Häftlingen des sowjetischen Straflagersystems, des GULags, findet sich eine selbstgebaute Geige oder die Weste einer Pastorin mit eingenähten Bibeltexten.

Einzigartige Objekte, die von der Sehnsucht nach Freiheit zeugen und persönliche Geschichten von Opfern erzählen – aus einer Zeit, die das heutige Putin-Regime vergessen machen will. 

Ausstellungs- und Besichtigungszeit
bis 30.4.2026, Di – Fr, 12.30 – 16 Uhr und nach Absprache (Tel: 0385 745299-11)

Mail: dokuzentrum-schwerin@lpb.mv-regierung.de