Reise ins „Leseland DDR“ 

Ein rotes Bild. Im Hintergrund liegen zwei Menschen im Sand. Sie lesen ein Buch. Auf dem Bild steht: Leseland DDR. Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatut von Stefan Wolle.
Aus der Ankündigung

Wie war Lesen in der DDR? Zwischen Förderung, Kontrolle und Zensur? Schauen Sie doch mal nach Lubmin. In die Ausstellung „Leseland DDR“. Sie macht noch bis 6. Februar dort Station. 

„Leseland DDR“ erzählt vom Eigensinn der Menschen, die sich ihre Lektüre nicht vorschreiben lassen wollten. Sie führt durch die Welt der Krimis und Märchen, berichtet von der Literatur aus der Sowjetunion, den schreibenden Arbeitern des sozialistischen Realismus und blickt in alte Kochbücher. Die Schau wirft Schlaglichter auf die grenzüberschreitende Kraft, die die deutsch-deutschen Schriftstellerkontakte, das Radio und Fernsehen aber nicht zuletzt die Bücher entfalteten: Mit ihnen konnten Weltreisen über die Mauern des Landes unternommen werden.

Texte, Bilder und Videos nehmen Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der DDR. Welche Rolle spielten Bücher und Zeitschriften im Alltag der DDR? Wie konnte Literatur Grenzen überwinden? Wie wird DDR-Literatur in der Gegenwart wahrgenommen – und welche Impulse kann sie bis heute geben? 

Die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung zur SED-Diktatur ist noch bis 6. Februar in der Heimvolkshochschule Lubmin (Bildungshaus am Meer, Gartenweg 5) zu sehen. Sie kann montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr besichtigt werden.