Helga Schubert liest in Neubrandenburg

Helga Schubert. Foto: Wiebke Marcinkowski

Am Freitag ist Helga Schubert zu Gast in Neubrandenburg. Die Schriftstellerin liest aus ihren Werken „Die Welt da drinnen“ und „Judasfrauen“. Der Eintritt ist frei.


Aus dem Flyer zur Lesung

Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, ist Psychologin, Schriftstellerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2020. In ihren Werken verbindet sie persönliche Erinnerung, feine Beobachtungsgabe und eine besondere Klarheit der Sprache.

Schwerin, 1941. In der Nervenklinik werden 179 Patienten als „lebensunwert“ ermordet. Die Akten bleiben auch nach dem Ende der Nazizeit unter Verschluss – im Ministerium für Staatssicherheit der DDR –, bis sie 1990 ins Berliner Bundesarchiv gelangen, wo Helga Schubert sie auswertet. Entstanden ist keine historische Studie, sondern ein bewegendes und einzigartiges Stück Literatur: „Die Welt da drinnen.“

„Judasfrauen“ porträtiert Frauen, die im Nationalsozialismus andere Frauen verrieten. Entstanden sind eindringliche, dokumentarisch-präzise Porträts über Schuld und moralische Entscheidungen.


Lesung

23. Januar, 15:30 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, Haus Bethesda. Salvador-Allende-Straße 32, 17036 Neubrandenburg

Der Eintritt ist frei.


Die Lesung findet in Kooperation mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum statt. Gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der politischen Weiterbildung.