Land stärkt politische Bildungsarbeit

Jochen Schmidt (LpB) und Ministerin Bettina Martin. Foto (Archiv): Wiebke Marcinkowski

Zusätzliche Mittel in Höhe von mehr als 1,2 Millionen Euro stehen 2026 für politische Bildung, Gedenkstättenarbeit und Medienbildung zur Verfügung. Das Land stärkt damit die politische Bildungsarbeit der Landeszentrale für politische Bildung und der freien Träger.


Hintergrund

900.000 Euro stehen im Jahr 2026 zusätzlich für die Landeszentrale für politische Bildung und die Träger der politischen Bildungsarbeit zur Verfügung. Die Gedenkstättenarbeit wird mit 235.000 Euro gestärkt. „Die Demokratie braucht Menschen, die an den demokratischen Entscheidungsprozessen teilnehmen wollen und können“, sagt Ministerin Bettina Martin. „Das Ziel der politischen Bildung sind mündige, kritikfähige und politisch handlungsfähige Bürgerinnen und Bürger. Angesichts der Bestrebungen von Populisten auch in unserem Land, die politische Bildungsarbeit einzuschränken oder gar ganz zu beenden, setzen wir mit der Stärkung der politischen Bildungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Zeichen.“

„Damit können wir insbesondere unsere Aktivitäten in den sozialen Medien verstärken“, sagt der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. „Wir holen damit vor allem junge Menschen dort mit politischer Bildung ab, wo sie sich heute informieren.“ Für die freien Träger werde man ein Sonderförderprogramm auflegen.

„Die kritische Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und eine Kultur der Erinnerung an die Diktaturen des 20. Jahrhunderts und die Opfer staatlicher Gewalt sind ein Fundament unserer Demokratie. Der Ausbau der Gedenkstättenarbeit trägt deshalb der großen Nachfrage in den Gedenkstätten selbst Rechnung und stärkt gleichzeitig die Demokratie“, so Schmidt weiter.

Infos zur Landeszentrale auf www.lpb-mv.de