
Der Schülerzeitungskongress, kurz: SZ-Kongress, hat die Frieda 23 in Rostock in ein Zentrum für junge Medienschaffende verwandelt. Knapp 150 junge Redaktionsmitglieder, Medienfachleute und interessierte Lehrkräfte aus ganz MV kamen am Dienstag zusammen, um sich auszutauschen, Neues zu lernen und Inspiration für die eigene Redaktion mitzunehmen.
Themen/Hintergrund
Veranstaltet wurde der Kongress von der Landesinformationsstelle Schülerzeitung (LiSZ) als Projekt der Medienwerkstatt Rostock. Die LiSZ wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Schülerzeitungskongresses standen Themen, die gerade im Jahr vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern besonders wichtig sind: Demokratie, Meinungsfreiheit und politische Teilhabe. Insgesamt 18 Workshops – neun am Vormittag und neun am Nachmittag – boten den Teilnehmenden Raum, sich kreativ, kritisch und praxisnah mit Medien, Journalismus und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen. Ob beim Schreiben, Gestalten, Diskutieren oder Produzieren – überall war zu spüren, dass Medienmachen auch Demokratie leben bedeutet.
„Die Schülerzeitung ist mehr als nur ein Projekt – sie ist ein Mittel, bei dem junge Menschen Meinung bilden, Verantwortung übernehmen und Demokratie im Alltag leben“, sagte Cornelia Eigler, Projektleiterin der Landesinformationsstelle Schülerzeitung (LiSZ). „Der Kongress zeigt jedes Jahr, wie viel Kreativität und Haltung in den Redaktionen steckt.“
Über den Schülerzeitungskongress
Der Schülerzeitungskongress (SZ-Kongress) findet jährlich in Rostock statt und richtet sich an Schülerzeitungsredaktionen, medieninteressierte Jugendliche und Lehrkräfte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Er bietet Workshops, Austauschformate und praxisnahe Einblicke in Journalismus, Mediengestaltung und politische Bildung.