
Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung Aufarbeitung wird am 16. September in der Frieda 23 in Rostock eröffnet. Lesung und Gespräch sind zugleich der Auftakt einer Veranstaltungsreihe von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Literaturhaus Rostock und Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock.
Hintergrund
In den vergangenen Jahrzehnten haben Frauen in Ost und West ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, sollten und sollen diverse Rollen übernehmen. Welchen Anteil an uns und unseren Lebensentwürfen haben unsere Ost- und Westprägungen? Was bedeutet(e) es, selbstbestimmt zu leben? Welche Möglichkeiten hatten Frauen in beiden deutschen Staaten und was heißt das für uns heute?
In der Reihe zur Ausstellung gehen die Veranstalter/innen diesen und anderen Fragen nach, wollen dabei auch den Blick auf die Gegenwart schärfen: Was bedeutet heute eigentlich „Ost“ und „West“? Was heißt Frau-Sein? Wie steht es um Selbstbestimmung, Emanzipation, Gleichberechtigung, Solidarität unter Frauen, und warum ist das in unserer demokratischen Gesellschaft immer noch aktuell?
Zur Eröffnung der Reihe am 16. September findet ab 19 Uhr im Frieda 23-Studio die Lesung und das Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung, Clara Marz, und mit Maren Wurster, Autorin und Mitherausgeberin des Buchs „Ost*West*frau*“, statt.
Termine








