„Jenseits der Stille“

Foto: Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Das ehemalige Lagergelände, seine Atmosphäre und das Wissen um seine Vergangenheit. Vier jugendliche Tänzerinnen haben eine Suchbewegung für eine künstlerische Form der Erinnerungskultur gestartet. Aufgeführt wird „Jenseits der Stille“ am 18. September an der Gedenkstätte ehemaliges Lagergelände des KZ Wöbbelin.


„Die Erinnerung ist wie das Wasser: Sie ist lebensnotwendig und sie sucht sich ihre eigenen Wege in neue Räume und zu anderen Menschen.

Sie ist immer konkret: Sie hat Gesichter vor Augen, und Orte, Gerüche und Geräusche.

Sie hat kein Verfallsdatum und sie ist nicht per Beschluss für bearbeitet oder für beendet zu erklären.“

Noach Flug, Auschwitz-Überlebender


Tanz kann auf besondere Weise Situationen, die Sprachlosigkeit und Ergriffenheit auslösen, aufgreifen und das Publikum in den Sog ziehen. Entstanden ist die Performance „Jenseits der Stille“, in der die Jugendlichen ihre emotionalen Eindrücke tänzerisch verarbeiten.

Das Tanztheater Lysistrate Schwerin setzt sich immer wieder mit Themen des Erinnern und Gedenken auseinander und blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit den Mahn- und  Gedenkstätten Wöbbelin zurück.

Tänzerinnen: Fionnuala Blankenburg, Edda Heidig, Anna Krumscheid, Annika Stein

Künstlerische Leitung: Silke Gerhardt


„Jenseits der Stille“

Tanztheater Lysistrate

18. September 2025, 16 Uhr

Gedenkstätte ehemaliges Lagergelände des KZ Wöbbelin (L72)


Anmeldung

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Ludwigsluster Straße 2b

19288 Wöbbelin

Tel. 038753 80792

www.gedenkstaetten-woebbelin.de