Gedenkstätten und Social Media

Bild: Pixabay

Am 15. September geht’s um Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für Gedenkstätten und Museen auf Social Media. Der Workshop findet digital via ZOOM statt. Hier die Infos.


Hintergrund

Erinnerungsarbeit digital ohne ethische und inhaltliche Standards aufzugeben: Die meisten Gedenkstätten und Museen haben eine eigene Webseite und unterschiedliche Social-Media-Profile, um diese vor allem für Veranstaltungshinweise und eine Nachberichterstattung von Veranstaltungen zu nutzen. Einige wenige nutzen es auch zur Kommunikation mit den Nutzern.

Im ersten Teil des Workshops wollen wir uns nochmal ganz grundlegenden inhaltlichen Fragen der Nutzung von Facebook in Verbindung mit Instagram widmen. Matthias Hufmann von farbmedia betreut u.a. den Blog auf politik-mv.de und berichtet von seinen Erfahrungen, über Themen, Themenpläne, langen Atem beim Aufbau, Werbung, was funktioniert und was nicht. Schicken Sie gerne schon im Vorfeld Ihre Fragen, dann versucht Matthias Hufmann darauf ganz gezielt einzugehen.

In den vergangenen Jahren nimmt die Umdeutung von Geschichte auch oder gerade in digitalen Räumen zu. Die Bildungsstätte Anne Frank hat im Mai 2025 den Report „Der Holocaust als Meme. Wie in digitalen Räumen Geschichte umgedeutet wird“ vorgestellt. Die Analyse zeigt, wie stark sich die Konstruktion von Geschichtsbildern in die digitale Sphäre verlagert hat – und welche Herausforderungen aber auch Chancen damit für die historisch-politische Bildungsarbeit verbunden sind. Im zweiten Teil des Workshops bekommen wir den Report kurz vorgestellt und wollen dazu in den Austausch kommen.


Programm

Ab 9.15 Uhr

Einlog-Phase bei ZOOM

09.30 Uhr

Begrüßung. Kurze Einführung in das Workshop-Thema mit Corinna Wagner-Stempkowski, Landeszentrale für politische Bildung M-V und Vorstellungsrunde

09.45 Uhr 

„Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit auf Social Media. Eine praktische Vertiefung“ mit Matthias Hufmann von farbmedia

11.00 Uhr 

Pause

11.15 Uhr

Geschichtsrevisionismus in digitalen Räumen – wie damit als Einrichtungen umgehen. Vorstellung des Reports „Der Holocaust als Meme. Wie in digitalen Räumen Geschichte umgedeutet wird“ der Bildungsstätte Anne Frank mit Leo Fischer

12.00 Uhr

Austausch im Plenum

12.30 Uhr          

Verabschiedung & Ende


Anmeldungen

…sind bis 8. September möglich: C.Wagner-Stempkowski@lpb.mv-regierung.de

Den ZOOM-Link erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung.

Veranstalterin: Landeszentrale für politische Bildung MV


Hinweis

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