„Wir holen uns die Sonnenblume zurück“

„Wir entkamen auf eigene Faust.“ Herausgegeben vom Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis” und der Landeszentrale für politische Bildung MV.

26. März, 18 Uhr im Mecklenburgischen Staatstheater: „Wir holen uns die Sonnenblume jetzt zurück.“ Die Lesung und das Gespräch im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Thema: Lichtenhagen 1992.


Dass viele Betroffene des Pogroms von Lichtenhagen Rom:nja waren, ist vielen unbekannt. Erst in den vergangenen Jahren hat die hartnäckige Arbeit vieler Einzelpersonen und des Rostocker Vereins Soziale Bildung es möglich gemacht, Augenzeug/innen von damals zu interviewen.

Was ist damals geschehen? Wie gehen die Menschen mit ihren Traumata um? Wie steht es um die Rom:nja und und Sinti:zze in Mecklenburg heute? In welcher Tradition stehen antiziganistische Anfeindungen? Was ist zu tun?

Erschienen ist jetzt das Buch „Wir entkamen auf eigene Faust“, das die Stimmen erstmals wahrnehmbar macht – und aus dem Schauspieler/innen des Mecklenburgischen Staatstheaters lesen.

26.3.2025 | 18 Uhr | Mecklenburgisches Staatstheater

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch statt. Gäste sind Izabela Tiberiade (Asociația Centrul de Cultură al Romilor Dolj, Rumänien), Johann Henningsen (Soziale Bildung e.V.), Jana Michael (Landesintegrationsbeauftragte Mecklenburg-Vorpommern). Grußwort: Birgit Hesse (Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommern), Jochen Schmidt (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung, Soziale Bildung e.V., der Landesintegrationsbeauftragten und dem Mecklenburgischen Staatstheater.

Der Eintritt ist frei.



Das Buch

Schwerin 2024 | 168 Seiten | Herausgegeben vom Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis” und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

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