Päckchen im Kalten Krieg

Vom / Fundstücke, Landeskunde

Bild: Stasi-Foto vom Inhalt eines so genannten Ost-Pakets

Der Päckchen- und Paketverkehr im Kalten Krieg – eine große Freude?! Um Geschenke, Kontrolle, Stasi und BND geht es am 29. November in Neustrelitz.

Für viele Menschen war der Austausch von Ost- und Westpaketen eine wichtige Möglichkeit, um über die innerdeutsche Grenze hinweg mit Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig verfestigten sich durch ihn die vermeintlichen Rollenzuschreibungen vom „gebenden Westler“ und „nehmenden Ostler“.

Dr. Konstanze Soch (Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv) berichtet, wie und auf welcher Grundlage die Päckchen und Pakete sowohl von der Stasi, als auch dem BND kontrolliert wurden. Sie stellt die Frage, ob die Geschenksendungen tatsächlich immer Freude brachten und skizziert welche Rolle der Versand nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung einnahm.

29. November, 19 Uhr im Kulturquartier. Der Eintritt ist frei.

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz, Schloßstraße 12/13, 17235 Neustrelitz

Facebook