„… und es wurde Licht!“

Vom / LpB, Zeitzeugen

Aus dem Flyer zur Veranstaltung

„.. und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel.“ Der Vortrag und das Gespräch mit Igal Avidan am 12. April in Schwerin.

Gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – auch nicht, wenn sie aus Israel kommen. Dabei gibt es sie, und sie sind nachzulesen im neuen Buch des israelischen Journalisten und Autors Igal Avidan. Er berichtet aus einer bewegten Gesellschaft, in der Juden und Araber längst ein Zusammenleben gefunden haben, das den Vorstellungen von ewigem Hass (von Politikern auf beiden Seiten gern geschürt) nicht entspricht. Eine friedliche und zugleich brüchige Co-Existenz auf dem Vulkan – davon erfährt man in diesen Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel.

Das Fazit des mutmachenden Buches: Die israelische Gesellschaft sei dabei zusammenzuwachsen, allen Rückschlägen zum Trotz. Was aber ist davon nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem Krieg in Gaza übriggeblieben? Ist ein Weg zurück für die früheren arabischen und jüdischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner überhaupt denkbar?

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. 2017 erschien sein Buch „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ (dtv) und 2023 „… und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel“ (Berenberg).

Vortrag & Gespräch mit Igal Avidan am 12. April um 19 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, Puschkinstraße 12. Der Eintritt ist frei.


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