30 Jahre nach dem Pogrom

Vom / Demokratie, Landeskunde

Das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen. Foto: Wikipedia

Lichtenhagen 1992. 30 Jahre ist der Pogrom, sind die rassistischen Ausschreitungen am Sonnenblumenhaus bald her. In Rostock wird daran erinnert, u.a. mIt einem Tag der Begegnung am 25. August – und mit Ideen und Veranstaltungen, die man im Kalender der Stadt eintragen kann.

In Rostock hat sich eine Reihe von Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft mit der Stadtverwaltung zusammengefunden, um mit verschiedensten Formaten und Aktivitäten an den Pogrom von 1992 zu erinnern, Leerstellen zu benennen und Potenziale aufzuzeigen.

Beispiele aus dem Veranstaltungskalender

Alle Angebote – hier

Wer eigene Veranstaltungen eintragen möchte, kann das Formular hier anfordern:

Stephanie Nelles (Integrationsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock)

Email: stephanie.nelles@rostock.de

Termin

Für den 25. August ist in Rostock ein Tag der Begegnung in der Stadthalle geplant. Damit wolle man „die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft deutlich machen und über die Perspektiven einer offenen und toleranten Gesellschaft in den Austausch kommen“, heißt es in der Ankündigung auf rathaus.rostock.de.

Extra

Der Flyer der Universität Rostock

Den 30. Jahrestag des Pogroms nimmt die Universität Rostock zum Anlass für eine interdisziplinäre Reihe.

Weitere Termine: 31. Mai, 21. Juni, 12. Juli 

Zeit: 17:15 bis 18:45 Uhr

Ort: Ulmenstraße 69, Haus 1, HS 323

Format: hybrid, im Rahmen der aktuell geltenden Hygieneregeln

Anmeldung: via Mail an vielfalt@uni-rostock.de (Johanna Schmidt, Vielfaltsmanagement)

Weitere Infos – hier

Hintergrund

Sie sind als der größte Pogrom auf deutschem Boden nach 1945 in die Geschichte eingegangen: die rassistischen Angriffe auf das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen. Vor 30 Jahren, am 24. August 1992, warf eine wütende Meute Steine und Molotowcocktails gegen das damalige Wohnheim der vietnamesischen Vertragsarbeiter. Die NDR-Doku – hier

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