Levy. Eine Familie aus Bad Sülze

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Dokumente, Fotos, Erinnerungsstücke: Im Rostocker Max-Samuel-Haus ist bis 28. April die Ausstellung „Jüdisches Leben in MV. Levy. Eine Familie aus Bad Sülze“ zu sehen. Hier unsere Bildergalerie.

Hintergrund

In der kleinen mecklenburgischen Stadt heiraten 1892 Aaron Levy und Ida Engel. Sie bekommen fünf Kinder. 1937 sieht sich die Familie zum letzten Mal. Es folgen Flucht, Deportation und Ermordung durch die Nationalsozialisten. Nur ein Sohn und eine Tochter überleben. 2020 übergeben Enkel und Urenkel den Nachlass der Familie dem Salzmuseum in Bad Sülze. In der Stadt ihrer Großeltern entsteht zur Erinnerung an die Familie Levy eine Ausstellung.

Ausstellung

Bildergalerie

Die Infos zur Ausstellung im Überblick
Die Ausstellung im Max-Samuel-Haus
Das Arbeitsbuch von Richard Israel Levy. Er durfte als Jude nicht mehr als Kaufmann tätig sein, sondern ab 1939 nur noch als Hoch- und Tiefbauarbeiter.
Die Zeittafel – 1935: Sommer der Gewalt
Dezember 1938: Hans und Gerda Levy werden ausgebürgert.
Hans Levy: Flucht als einziger Ausweg
Die Zeittafel 1939 bis 1941 – die Familie ist auseinandergerissen
Zeittafel 1942 bis 1945 – Verschleppung und Ermordung
1947: Wiedersehen in Bad Sülze
Der Stammbaum der Levys

Fotos: Wiebke Marcinkowski

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