8. Mai 1945 – unsere Themenseite

Vom / Landeskunde, Zeitzeugen

Der Reichstag in Berlin nach Kriegsende 1945. Foto: Imperial War Museums

Offiziell wird das Ende aller Kampfhandlungen für den 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr festgelegt. Die deutsche Wehrmacht hat kapituliert, der Zweite Weltkrieg in Europa ist vorbei. Seit dem Jahr 2002 ist der 8. Mai in Mecklenburg-Vorpommern als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges ein gesetzlicher Gedenktag. Auf unserer Themenseite erinnern wir an die Schrecken des Krieges und an die mehr als 60 Millionen Opfer.

Rekonstruktion eines Tages

Die New York Times am 8. Mai 1945

Am Morgen des 8. Mai verkündet die New York Times: THE WAR IN EUROPE IS ENDED! SURRENDER IS UNCONDITIONAL. Die Rekonstruktion eines Tages – hier

Die letzten 100 Tage

Hier geht’s zur Doku: zdf.de

Das letzte Kapitel des Krieges. Es sind Tage des Schreckens und des Sterbens, Tage des Untergangs – und zugleich der Befreiung. Die ZDF-Doku in drei Teilen – hier

Der Fotograf und der Todesmarsch

Jaroslav Skliba (2. von rechts) Foto: Staatsarchiv Prag

Dem tschechischen Fotografen Jaroslav Skliba verdanken Historiker einmalige Bilder von befreiten KZ-Häftlingen und einer völlig zerstörten Neubrandenburger Innenstadt. Dabei hing auch sein Leben am seidenen Faden. Weiterlesen

Die KZ-Hölle von Wöbbelin

Baracke im KZ Wöbbelin. Foto: USHMM Washington

Kurz vor Kriegsende finden die Gräueltaten der Nationalsozialisten einen neuen Schauplatz – in Wöbbelin. Unweit des Dorfes, direkt an der Straße zwischen Ludwigslust und Schwerin, entsteht im Februar 1945 eines der letzten Konzentrationslager. Weiterlesen

Die Nähmaschine der Mutter

Irmtraud Domahs. Foto: Wilhelm

Irmtraud Domahs stammt aus dem früheren Sudetenland. Wie die meisten Deutschen musste ihre Familie nach dem Krieg die Heimat verlassen. Frank Wilhelm hat ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Weiterlesen

Die Tragödie von Swinemünde

Foto: Archiv

Der Golm auf Usedom. Grabsteine und Kreuze erinnern an den 12. März 1945. Den Tag, an dem die US-Luftwaffe Swinemünde angriff. 17 Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Polen haben darüber ein Buch geschrieben: „Die Kriegsgräber- und Gedenkstätte Golm und die Tragödie von Swinemünde.“ Weiterlesen

Kaba-Klein und das Kurhaus

Adalbert Bela Kaba-Klein, 1957.
Archiv: Prora-Zentrum

Ein Stolperstein vor dem Kurhaus Binz erinnert an Adalbert Bela Kaba-Klein. Er war Eigentümer des Hotels, wurde von den Nazis enteignet, verhaftet, konnte bei der Deportation entkommen und überlebte im Untergrund. Weiterlesen

Der Untergang der Cap Arcona

Die Cap Arcona. Foto: Archiv

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges pferchen SS-Leute mehr als 7000 KZ-Häftlinge an Bord der Cap Arcona – und kennzeichnen das Schiff nicht als Gefangenenlager. Die eingesperrten Menschen werden Opfer eines folgenschweren Irrtums: Am 3. Mai 1945 versenken britische Bomber das frühere Passagierschiff sowie den Frachter Thielbek. Eine neue Doku beleuchtet die Katastrophe. Weiterlesen

Hintergrund

An zahlreichen Orten in Mecklenburg-Vorpommern finden sich Spuren der Gewaltregime des 20. Jahrhunderts und Hinweise auf die wechselvollen Erfahrungen mit ihnen – seien es bauliche Überreste, Erinnerungstafeln, Mahnmale oder Gedenkstätten. Einen Überblick gibt die LpB – hier. Zudem kann man den Gedenkstättenführer MV herunterladen oder kostenlos bestellen: Hier geht’s zu den Publikationen

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